Die globale Terrorspur der Islamisten

Die globale Terrorspur der Islamisten - Chronik der Terroranschläge

Chronologie globaler Anschläge

Die nebenstehende Grafik zeigt eine Auswahl besonders folgenschwerer Terroranschläge mit aktuellem Stand. Der regionale Schwerpunkt liegt auf Europa, Afrika und Asien. Mit den jüngsten Anschlägen Bayern, Nizza, Brüssel und Paris ist der Terrorismus auf drastische Weise in das Bewusstsein der Europäer zurückgekehrt.

Die Entwicklung der Anschläge zeigt u.a.:

  1. Zum einen konzentrieren sich die Anschläge seit der Jahrtausendwende zunehmend auf arabische und islamische Staaten - vielleicht ein Zeichen dafür, dass der Terrorismus "zurück zu seinen Wurzeln" kehrt (back to the roots).
  2. Zum anderen näherten sich die Anschläge dem Herzen Europas und haben mit den Anschlägen von Madrid, London, Paris, Brüssel und Nizza europäischen Boden erreicht.
  3. Zudem wurde offensichtlich eine dritte Generation von islamistischen Terroristen aktiviert bzw. hat sie sich selbst aktiviert, sprich "berufen" gefühlt. Nach den aus dem Ausland agierenden bzw. den in das Zielland eingeschleusten Terroristen entstand und entsteht nunmehr eine neue Generation von inländischen, meist eingebürgerten Terroristen.

Weiterführende externe Links


Terrorspur der Islamisten mit Stand 2005 - Chronik der Terroranschläge

Anschlagschronik 2005 zum Vergleich

Die Grafik zeigt den Stand der Terroranschläge im Jahr 2005. Ein Vergleich mit der oberen Grafik mit aktuellem Stand ermöglicht

  • zum einen die Beurteilung der jeweils aktuellen Lage
  • zum anderen eine Analyse der während der letzten Jahre eingetretenen Veränderungen.

Deutlich wird die dramatische Ausbreitung und Verdichtung des internationalen islamistischen Terrors, insbesondere die Zunahme von Gebieten, in denen es häufige (von Europäern meist nur am Rande wahrgenommene) Anschläge gibt, und Gebieten, in denen sich Muslime gegenseitig befehden - z.B. der sunnitisch geprägte sogenannte "Islamische Staat" gegen das schiitisch geprägte Assad-Regime.


Hinweis

In den o.a. Grafiken wurde auf eine Wiedergabe der unzähligen Anschläge in Verbindung mit

  • den Problembereichen im Irak, in Syrien, Afghanistan, Pakistan u.a.m.
  • den Konfliktzonen im Süden Russlands (Nord-Kaukasus)
  • der Nahost-Problematik (Israel / Palästinensergebiete)
  • dem Jammu-Kaschmir-Konflikt zwischen Pakistan und Indien

verzichtet, da sie den Rahmen der grafischen Darstellungsmöglichkeit sprengen würde. Auf diese Krisenherde wird, auch wenn sie eine große internationale Medienresonanz erzeugten bzw. erzeugen, nur quasi "symbolhaft" hingewiesen. Deshalb darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der tatsächlichen folgenschweren Anschläge weit höher liegt als dies in den Grafiken dargestellt werden kann.