Die Entwicklung der Bundeswehr

Entwicklung der Bundeswehr seit 1989 - Personalstärken und Wehrpflicht

Bundeswehr - Entwicklung der Umfangszahlen

Dargestellt ist die Entwicklung der Umfangszahlen von 1989 bis heute einschließlich der Reformziele. Im Einzelnen:

  1. militärische Komponente (gelbe Säulen)
  2. zivile Komponente (blaue Säulen)
  3. Grundwehrdienstdauer (rote Linie)

Die rote Linie zeigt die Dauer des Grundwehrdienstes bis zu seiner Aussetzung Mitte 2011. Der Umfang der Freiwilligen Wehrdienst Leistenden beträgt mindestens 5.000 (sogenannte Fix-Vorgabe) und bis zu maximal 10.000 Weiteren (sogenannte Flex-Planzahl), insgesamt also maximal 15.000.

Bitte beachten - gilt auch für Dienststellen der Bundeswehr(!): Der neue Dienst heißt per Gesetz "Freiwilliger Wehrdienst" (FWD), die Teilnehmer sind also "Freiwilligen Wehrdienst Leistende" (FWDL) - und nicht freiwillig Wehrdienst Leistende, denn der Wehrdienst als Pflichtdienst wurde mit der Wehrpflicht ausgesetzt. Aber sei's drum: auch die Terminologie der Freiwillig Wehrdienstleistenden meint denselben Personenkreis... 


Bundeswehr - Personalstärke der Streitkräfte - Entwicklung seit dem Jahr 2000

Streitkräfte - Entwicklung der Personalstärken

Verglichen werden die jeweiligen Umfangszahlen für (von links nach rechts) die heutigen Organisationsbereiche Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst, Streitkräftebasis (ab 2000) und Cyber- und Informationsraum (ab 2017). Gezeigt wird der Stand 

  • 1998 (grüne Säulen)
  • 2006 (gelbe Säulen)
  • 2017 (rote Säulen - Stand August)

Die deutliche Reduzierung der Stärke insbesondere von Heer und Luftwaffe zwischen 1998 und 2006 ergibt sich vor allem aus der Personalüberführung in die Bereiche Sanitätsdienst (Zentralisierung und personelle Aufstockung) und  Streitkräftebasis (Neuaufstellung 2000). Der Aufwuchs des 2017 neu aufgestellten Organisationsbereichs Cyber- und Informationsraum (CIR) ergibt sich insbesondere durch Personalüberführung aus dem Bereich STB.

Hinweis zur Begriffsklärung: Drei der fünf militärischen Organisationsbereiche - nämlich Heer, Luftwaffe und Marine - firmieren auch weiterhin zugleich unter der Terminologie "Teilstreitkräfte".


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